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Flying J Trucker Stop - Fahrt nach Nevada

Altes Spiel auch heute: 6 Uhr wecken um 8 Uhr Abfahrt durchs San Joaquin Tal, wo ein Anbau-Feld neben dem anderen ist: u.a Weintrauben, Salat, Obstbäume, Gemüse,  Getreide aber auch für Rollrasen! Um 9.20 Uhr hatten wir eine knappe halbe Stunde Halt an einem "Flying J" Trucker Stop bei Bakersfield. Hier gab es wirklich tolle Trucks zu bestaunen, allerdings waren die Trucker nicht sonderlich glücklich über uns Touris. Die Trucker haben auf solchen riesigen Stops genug Platz zum Parken und Möglichkeiten zum Schlafen, Waschen, Faxen, Telefonieren oder Tv/Video-Angeboten, daher ist Flying J auch sehr bekannt in USA!  Ca. 45 Meilen von dort kamen wir in die Hatchi Berge der Sierra Nevada mit verdörrten gelben Hügeln, bzw. später auch mit Bäumen. Gegen 11Uhr waren wir auch schon wieder raus aus den Bergen und in der Mojave Wüste (Halbwüste) wo zum Anfang viele Yoshua Trees und eine gigantischer Flugzeugfriedhof zu sehen waren. Ab der Wüste sind die Straßen nun sehr viel länger schnurgerade, aber es gibt auch immer noch Kurven (also nicht am Steuer einschlafen!. Von hier kann man auch die San Bernadino Berge sehen, die trotz Hitzer noch schneebedeckt sind. Außer den Yoshua Trees gibt es hier in der Halbwüste nur noch niedrig wachsende Büsche und Sträucher. Kurz vor Barstow (Calico) kamen wir an der Ortschaft Hinkley vorbei, die bei Erin Brokovitch (Film basiert komplett auf echten Vorkommnissen) wegen vergifteten Chrom der Firma PG&E behandelt wird. Auf der Fahrt haben wir auch ewig lange Güterzüge mit 4-5 Loks gesehen, sowas gibt es bei uns nicht!
 

Calico Ghost Town - Besuch in einer Geisterstadt

Dann kamen wir bei extrem sonnigen Wetter gegen 12.15Uhr in Calico (Ghost Town) an, was trotz 100degree Fahrenheit (=38grad Celsius) sehr interressant war.

Es handelt sich um eine ehemalige Silberschürfer und dann Geisterstadt, in der die alten Häuser restauriert und nun Lädchen usw drin sind, allerdings konnte man keine Wohnhäuser ansehen bzw. besichtigen.  Es gibt auch einen Durchgang durch eine kleine Miene für 1$ (angenehm kühl!) oder die Fahrt auf einer kleiner Eisenbahn.
 

Nevada - Einfahrt in der Spielermetropole Las Vegas

Weiter ging es dann Richtung nach Las Vegas, um 15.23 waren wir zum ersten Mal raus aus Kalifornien und nun in Nevada, was man schon direkt an der Staatsgrenze mit ersten Casinos und Themenhotels wie Buffalo Bill oder Whiskey Pete oder später Gold Strike sehen konnte!

20 Minuten später waren wir auch schon in den Außenbezirken von Las Vegas, wobei es so aussieht, dass sich die Stadt im ganzen Talkessel riesieg ausgebreitet hat. Besonders in den Außenbezirken sieht man wieder sehr viele ummauerte Wohnsiedlungen mit Einheitshäusern. Das erste Riesen Gebäude was wir zu sehen bekommen, ist das "South Point Hotel & Casino", das erste Casino auf dem berühmten Strip das Mandalay Bay, dann das Luxor und dann nur noch eins nach dem anderen, bevor wir dann gegen 16.10 Uhr an unserem eigenem Gold Coast Hotel & Casino direkt neben dem The Palms ankamen.
 

Las Vegas bei Nacht Tour - Strip und Fremont Street

Für abends wurde für 35$ eine "Las Vegas Lights" Tour über den Strip angeboten, zu der es dann um 18.15 Uhr los ging. Von unserem Hotel war es nur eine kurze Fahrt zum Cesars Palace, wo wir bis 7 Uhr Zeit hatten rumzulaufen, denn um 7 Uhr 10min gibt es ein Spektakel um die Figuren "Untergang von Atlantis" am Eingang. Hier wird wohl der Kampf zweier Geschwister um Atlantis erzählt, die Europäer schauten sich das etwas kitschige aber gute Mechanik/Eletro/Licht Spektakel an, die Amerikaner klatschten für die gute und buhten den "bösen" Bruder aus, ah ja!! (wohl gemerkt keine Schauspieler!, nur Mechanikstatuen).  Dann liefen wir zu Fuß weiter kurz ins Mirage (ehemalige Siegfried und Roy Show) und dort schnell durch rüber zum Venetian und Palazzo Hotels. Der Eingang erfolgt über die nachgebaute Rialto Brücke zum Canale Grande auf dem Gondeln fahren und durchs Hotel, wo auch hier wieder sehr viele Luxus Boutiquen sind.

Vor dem Hotel wurden wir um 20.15 Uhr wieder abgeholt und fuhren dann auf dem Strip (Northern L.V. Boulevard) hoch in den alten Teil Las Vegas, vorbei auch an Wedding Chapels und Striplokalen zur Fremont Street mit den alten berühmten Casinos (u.a. Frontier und GoldenNugget), hier kann man auch sehr günstig Bier kaufen und etwas flanieren. Alle 30 Minuten findet am überdachtem Himmel (größter Bildschirm der Welt) der Straße eine Videoshow statt, die zwar nett ist, allerdings nur Glücksspielsymbole, ein paar Zeichentrickfiguren und eine Dame in Revuekostümen zeigt. Über den Highway ging es zum südlichen Ende des Strips und wieder zurück zur Mitte des Strips wo wir am Bellagio Hotel ausstiegen, um dort die bekannten Wasserspiele anzuschauen und auch noch kurz rein ins Bellagio zu gehen. Um 22.10 war dann Abfahrt ins Hotel, wo wir kurze 10 Minuten  später mal wieder recht müde ankamen.
 

mehr Fotos:


Las Vegas - Fremont Street

Las Vegas - Hotel Bellagio 

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