


|
Da wir den vorherigen Tag einen guten Teil der Garden
Route nur im Schnelldurchgang sehen konnten, beschlossen
Judit & ich nochmal zurückzufahren. Marc zog
es vor, sich im Surfen zu versuchen und genoss einen
zweistündigen Kurs für R150.
Ohne Marc
im Gepäck fuhren wir zurück zur Bloukrans-Brücke.
Aber da Judit nicht mal den Bridge-Walk (R50) machen
wollte, ließ ich das auch sein - alleine fetzt
das nicht. Von dem 200m Bungee-Jump will ich nichts
mehr wissen! Das ist ein wenig zu heftig.
Die
Pässe, die wir am Abend vorher nur im Schatten
begutachten konnten, entfalteten im Tageslicht ihre
ganze Schönheit. Gewundene Passstraßen (durch
Täler!), gesäumt mit urwaldartigem Bewuchs,
entzückten das Auge und ließen mein Autofahrerherz
schneller schlagen. Der Strand im Nature's Valley ist
im übrigen der schönste (und flachste) Strand
der gesamten Garden Route!
Leider waren auf der
gesamten Strecke immer wieder Baustellen. Das kostete
natürlich Zeit, und Marc wartete und wartete und
wartete. Doch nach einer kleinen Stippvisite an der
Waterfront in Knysna (die praktisch nicht vorhanden
ist) und Plettenberg Bay, sammelten wir Marc mit 3h
Verzögerung auf, und setzten unsere Fahrt entlang
der Garden Route gegen 16 Uhr fort.
Insgesamt
betrachtet darf man von der Garden Route nicht zu viel
erwarten. Letztenendes bietet die italiensche Nordküste
ähnliche Landschaften: Meer auf der einen Seite
der Strasse, Berge auf der anderen. Doch für Südafrikaner
aus dem Hinterland, die nur Halbsavanne, (sprich gelbe
und flache Landschaften) kennen, stellt die Garden Route
ein landschaftlich kontrastreichen Gegenpol dar. Auch
nervt das stellenweise zu reich ausgebaute touristische
Angebot entlang der N2. Auch nimmt der Anteil deutscher
Touristen schlagartig zu.
|
|

|
Auf dem Weg zu unserm heutigen Tagesziel Mossel Bay
fuhren wir durch einige nette Küsten-Städtchen.
Vor allem Wilderness besticht durch die nette Lage,
und den kilometerlangen weißen Sandstrand.
Nachdem
wir im Mossel Bay Backpackers eingecheckt hatten, schauten
wir beim Diaz Point den Sonnenuntergang nach. Ein Wanderweg
entlang der Felsenküste lud zum Wandern ein, wobei
die ungesicherten Felsformationen zu waghalsigen Foto-Einstellungen
einluden. Marc schloss nebenbei beim Rumkraxeln innige
Freundschaft mit dem Natodraht, welcher den Leuchtturm
sicherte.
Das Abendessen im Sandler's Steakhouse
ist eine Empfehlung wert - auch wenn es wie "Spur"
eine Restaurant-Kette ist.
Abends haben wir
dann die beiden Mädels aus PE (die aus Leipzig)
wieder getroffen. Marc hatte in PE u.a. sein Taschenmesser
liegen lassen. Da der Rückweg der Mäds zeitlich
mit unserem Trip zusammenpasste, hat er es nun mittlerweile
wieder. Nun liegt nur noch sein Handtuch und Duschgel
in PE ;-)
|
|