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Routen-Planung und dann
doch anders
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Der 1. Oktober und gleichzeitig unser 8. Reisetag
begann für uns diesmal erst ab 8 Uhr. Marc und
ich machten uns auf, eine Herberge für die Nacht
zu finden, d.h. wir fragten die Rezeption ob jemand
mittlerweile abgesagt hatte. Die musste uns aber leider
mitteilen dass niemand seine gebuchte Lodge nicht beziehen
wollte. Was wir noch viel schlimmer fanden war, dass
sie auch nicht (warum auch immer) in einer der anderen
Lodges anrufen konnte um für uns einen Schlafplatz
zu buchen. Diese Lodges gehörten immerhin zum gleichen
Betreibe! Judit und Ronny waren währenddessen nichts
ahnend am nur 100m von unserer Lodge entfernten Wasserloch,
und beobachteten Kudus, Zebras, Giraffen, Knus und natürlich
vor allem Springböcke. Nachdem Marc und ich uns
mit allem möglichen Merchandise (T-Shirts, Postkarten...)
des Parks eingedeckt hatten, überlegten wir uns,
wann wir wohl aus unserem Bungalow ausgezogen sein müssten.
Als wir zurückkamen wurde unsere Frage
von einer Putzfrau beantwortet die uns darauf aufmerksam
machte dass wir seit 5 Minuten eigentlich draußen
sein sollten, da 10 Uhr spätester Auszug sei.
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Tiere und Fotoshootings
im Etosha Nationalpark
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Wir packten also unsere Sachen, verabschiedeten uns
noch eine Viertelstunde von den am Wasserloch präsenten
Tieren, und machten uns auf den beschwerlichen Weg über
die Schotterpisten in Richtung Halali, welches ca. 70
km entfernt lag. Normalerweise wäre kein Problem
aber durch den hohen Tierbestand wurden wir (leider)
zu so manchem Fotoshootings verleitet. Etwas verspätet
kamen wir also in Halali an, wo uns aber auch nur auf
ungewöhnlich unfreundliche Weise klar gemacht wurde,
dass wir hier nur zwei Doppelzimmer beziehen könnten,
aber in Namutoni ein Familienbungalow frei wäre.
Wir versorgten uns also im ansässigen Kiosk wie
üblich noch mit Konsumgütern aller Art und
setzten unseren Weg ins noch mal 70 km entfernte Namutoni
fort.
Wir konnten auch auf diesem Weg an den
Wasserlöchern die verschiedensten Tierarten beim
Trinken beobachten was nur dadurch ermöglicht wurde,
dass September und Anfang Oktober zur Trockenzeit gehören
und deshalb Steppenbewohner aller Art auf die Wasserlöcher
angewiesen sind. In Namutoni, welches ein ehemaliges
Fort der deutschen Wehrmacht ist, konnten wir dann glücklicherweise
unsere Wohnung beziehen.
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Touri-Resort - altes
Fort in Namutoni
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Nach dem Aussteigen aus dem Auto stellten wir eine
Temperaturdifferenz von ca. 15°C fest (20°C
inside, 35°C outside) und uns wurde schlagartig
unser nächstes Ziel bewusst: DER POOL! Bewaffnet
mit Sonnencreme, Handtuch und und und schlugen wir (Marc,
Ronny und ich) uns zum, in die Ferienanlagen inkludierten
Pool, durch. Judit war währenddessen beschäftigt
ihre Kleider, die von einem nicht zugeschraubten Wasserkanister
eine Stunde vorher etwas nass wurden, zum trocken aufzuhängen
und den Tagesbericht zu schreiben.
Der Pool
war klein aber fein und mittelmäßig kalt,
was bei der Umgebungstemperatur aber überaus angenehm
war. Trotzdem zogen sich Marc und Ronny zu meinem Erstaunen
recht früh zurück um das Fort zu besichtigen
und noch einige Einkäufe zu erledigen. Ich jedoch
ergatterte eine der raren Liegen auf der ich die nächste
Stunde mit Blick auf Pool, Palme, blauen Himmel und
diversen anderen Afrika-Urlaubern verbrachte.
Als
die Sonne dann die Schatten der Bäume auf meine
Liege warf besuchte ich auch noch das Fort, was zu großen
Teilen in Wohnungen für Gäste umgewandelt
worden war. Das kleine Museum war jedoch ganz interessant
und auf dem Turm hatte man einen schönen Blick
über die Urlaubsanlage und die (unendlichen) Weiten
der umgebenen Savanne.
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Abendunterhaltung und
-essen
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Die nächste halbe Stunde verbrachten wir dann
mit dem Beobachten des Sonnenuntergangs über dem
ansonsten eher unspektakulären Wasserloch. Typisch
Afrikanisch versank die Sonne als blutroter Ball hinter
nicht enden wollenden Vogelschwärmen und über
den Büschen der Savanne.
Nach diesem Schauspiel
folgte schon die nächste Touri-Attraktion. Farbige
im Alter von 10 bis 45 führten in traditionellen
Kleidern einen Tanz auf, der mich etwas an Breakdance
erinnerte: klatschender und tormmelnder Kreis und Tanzeinlagen
von in der Mitte Stehenden. Langsam meldete sich unser
Hungergefühl. Deshalb beendeten wir den Tag mit
einem immer wieder gern gesehenen südafrikanschen
Braai - diesmal sogar mit richtiger Burenwurst.
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mehr Fotos
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