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| Billigflieger Flybe mietet und bezahlt aus Vertragsnot Passagiere |
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01.04.2008 (Dublin):
Wie der britische Billigflieger Flybe am gestrigen Montag bekannt gab, hat man zusätzliche Passagiere angeheuert, um einer hohen Geldstrafe zu entgehen. Insgesamt 172 Menschen zahlte die Fluggesellschaft ein Honorar, damit sie mit Flybe von Dublin ins ostenglische Norwich und zurück flogen. In einem Vertrag mit dem Flughafen von Norwich hatte sich die Fluggesellschaft dazu verpflichtet, innerhalb von drei Jahren bis Ende März 2008 insgesamt 15.000 Passagiere auf dieser Strecke zu befördern.
Die Flybe Ailrine habe noch versucht, mit dem Flughafen über die fehlenden 172 Passagiere zu verhandeln, aber deren Vertreter hätten sich recht "unversöhnlich" gezeigt, erklärte Marketingchef Mike Rutter einem Radiosender. Daher kam das Unternehmen auf die Idee, Passagiere zu bezahlen, um einer Geldstrafe in Höhe von rund 350.000 Euro zu entgehen. Jeder Miet-Fluggast habe dafür zwischen 40 und 50 Euro erhalten.
Der Flughafen zeigte jedoch gegenüber der unkonventionellen Lösung des Problems wenig Verständnis. Aus Sicht des Flughafens zählten nur zahlende Passagiere, sagte Geschäftsführer Richard Jenner. "Wir zählen ja auch nicht die Besatzung."
Der Ausgang des Problems dürfte damit wohl für Flybe noch offen sein. Quelle: [afp, Flybe]
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