HOTELKRITIK DES HOTELS TUXERHOF

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Ausstattung des Hotels und wichtige Infos
Hotelkritik und Reisezeit
Diese Hotelkritik wurde bisher 8 mal gelesen
Geschrieben am 06.01.2012
September 2011
Paar
10-12 Nächte
53
koernerli (m)
 
Zimmer
(5,5*)
(5,5*)
(5,5*)
(5,5*)
Wir erhielten ein Upgrade für eine Landhaus Suite im 2. OG. M. W. sind fast alle Zimmer unterschiedlich in Ausstattung und Renovierungsstand. Wir hatten ein modernes Bad mit großer Teller-Dusche , Wanne und Doppelwaschtisch. Das WC befindet sich in einem kleinen Extraraum. Leider gibt es kein Bidet. Der große Hauptraum mit Sitzecke , elektrisch beheiztem Kachelofen und Doppelbett hat uns gut gefallen. Den kleinen Nebenraum mit Etagenbett brauchten wir nicht. Der nach Süden ausgerichtete Balkon war allerdings nur mit relativ unbequemen Klappstühlen bestückt. Von Nachbarn haben wir kaum etwas gehört. Der Zimmerservice und die Sauberkeit waren vorbildlich. 
Hotel-/anlage
(5,5*)
(5*)
(5,5*)
(5,5*)
(keine Ahnung)
(5*)
(5,5*)
Urlaubs- und Wellness-Hotel (4-Sterne-Superior) im Tuxertal (OT Tux-Vorderlandersbach; knapp 1. 300 m über NN); 54 Zimmer auf 3 Etagen; HP (so genannte Verwöhnpension mit Mittagsjause, Nachmittagskaffee und eingepreisten nichtalkoholischen Getränken bis 21: 00 Uhr) ist empfehlenswert. M. W. wird in der Hauptsaison auch nichts anderes angeboten.
Überwiegend deutsche, österreichische und schweizer Gäste gemischten Alters. Wir haben den Altersdurchschnitt gehoben, obwohl wir „Bestager“ (also knapp über 50) sind. Das hat mich positiv überrascht, denn die Preise sind zwar angemessen, aber keineswegs niedrig. Oftmals überwiegt in solchen Häusern die ältere Generation. Auf barrierefreien Zugang wurde offenbar bei der Planung Wert gelegt. 
Essen und Getränke
(6*)
(5,5*)
(4,5*)
(5,5*)
Verpflegung auf „Sterne-Niveau“. Regionale und natürliche Gerichte werden besonders gekennzeichnet. Das Frühstücksbüffet lässt kaum Wünsche offen – nur rohen Schinken findet man m. E. zu selten und die Brötchen sind leider nur in der Mini-Version zu bekommen. Dafür gibt es stets mehrere Sorten frisches Brot, Laugenstangen etc.! Eierspeisen werden nach Kundenwunsch frisch zubereitet. Orangensaft kann sich der Gast frisch selbst pressen. Marmeladen sind z. T. hausgemacht.
Mittags gibt es ab 13: 00 Uhr eine Suppe, ein leichtes warmes Gericht, verschiedene frische Salate und Käse und Wurst (Kaminwurzen) nach Wahl, so dass man sich eine Brettl-Jause zusammenstellen kann. Ab 15: 00 Uhr kommt ein Kuchenbüffet mit mind. 3 Sorten hinzu. Warmen Strudel gab es jeden Tag!
Abends wird meistens ein 5-gängiges Menü angeboten. Salat gibt es vom reichlich bestückten Büffet. Bei der Vorspeise wählt man zwischen 2 Vorschlägen – ebenso bei der Suppe und später beim Dessert. Beim Hauptgericht kann man bereits morgens zum Frühstück die Wahl zwischen 4 Vorschlägen für den Abend treffen, meistens 1 x Fisch, 2 x Fleisch und 1 x vegetarisch. Hinzu kommt immer noch eine Käseauswahl, die wir aber selten beansprucht haben, weil die normale Speisefolge bereits eine Garantie für Gewichtszunahme beinhaltet, wenn man sich tagsüber nicht intensiv bewegt hat. 2 „Küchenpartys“ haben wir miterlebt. Da holt sich der Gast das Essen direkt aus der Küche. Dort spielt eine kleine Band und es wird ein Schnaps als Verdauungshilfe eingeschenkt. Leider gab es beide Abende das exakt gleiche Angebot an deftigen Tiroler Speisen und wenig von der „feinen Küche“, mit denen der junge Küchenchef uns sein Team an den übrigen Abenden überzeugt.
Die Preise für alkoholische Getränke sind im oberen Bereich angesiedelt. Die Flasche Wein beginnt bei ca. 30 € - das Glas offener Empfehlungswein ca. 4 € - ebenso ein großes Bier. Hauswein kostet ca. 4, 50 € je ¼ Liter. Auf der umfangreichen Weinkarte habe ich keinen einzigen deutschen Wein gefunden. Für einen preiswertesten burgenländer Welschriesling halte ich Preise von mehr als 30 € für überzogen – es handelt sich aber wahrscheinlich um eine Mischkalkulation, denn die Softdrinks und das Tischwasser sind wie gesagt bis 21: 00 Uhr kostenfrei!  
Lage und Umgebung
(5,5*)
(5,5*)
Hervorzuheben ist neben einem mit modernsten Technogym-Geräten Fitnessraum der SPA-Bereich. Es gibt ein kleines Innenschwimmbad, einen Außen- und einen Innenwhirlpool und einen „Killerpool“ (Tauchbecken) zur Abkühlung. Außerdem zahlreichen Saunen (1 x Textil, 3 x finnisch mit unterschiedlichen Temperaturen, 2 x Dampf). Eine Infrarotkabine und die beiden geschmackvoll angelegten Ruheräume (größtenteils mit Wasserbetten) komplettieren den SPA-Bereich. Allerdings ist der größte Teil ohne natürliche Belichtung im UG untergebracht, was den Gesamteindruck geringfügig trübt. Die Belüftung ist jedoch erstklassig. Mit einem Extra-Lift kann man zur Liegewiese gelangen.
(4*)
(keine Ahnung)
(keine Ahnung)
(keine Ahnung)
(4,5*)
Mitten im Ortsteil Vorderlanersbach. Schneesicher weil über 1. 300 m über NN! Abfahrten bis zum Hotel im Winter wohl möglich. Bushaltestelle ca. 200 m entfernt. 
Gesamtbewertung
(5,5*)
Ich bin kein Freund davon, jedes Hotel, das einem gut gefallen hat, undifferenziert in allen Punkten „hochzujubeln“. Das weckt möglicherweise so hohe Erwartungen, dass andere Gäste später enttäuscht sind. Außerdem spielen natürlich auch die Preise eine erhebliche Rolle. Bei HP-Preisen von mind. 135 € pro Tag und Person in einer Juniorsuite muss das Angebot auch besser sein, als bei anderen Hotels in der 4-Sterne-Superior-Klasse. Dennoch empfehle ich dieses Haus uneingeschränkt weiter, weil es der Inhaberfamilie und ihrem Team gelungen ist, unsere hohen Erwartungen nicht nur zu erfüllen, sondern noch zu übertreffen.
 
Statistische Angaben (während Aufenthalt)
41 - 55 Jahre
Paare
(mehr als 75%)
(viele) englisch: (keine Ahnung)

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